Prof. Dr. Ulrich Harréus

Kopf-Hals-Chirurgie in Bad Tölz

Spezialisierte Diagnostik und operative Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich – individuell geplant mit besonderem Blick auf Funktion, Sicherheit und eine möglichst schonende Therapie.

Prof. Dr. med. Ulrich Harréus | Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

Spezialisierte Chirurgie für komplexe Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich

Die Kopf-Hals-Chirurgie umfasst die operative Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen an anatomisch besonders komplexen Strukturen. Dazu gehören unter anderem Tumoren und andere Veränderungen im Bereich von Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf sowie weitere Erkrankungen des Kopf-Hals-Bereichs. Die HNO-Abteilung der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz unter Leitung von Prof. Dr. med. Ulrich Harréus nennt die Kopf-Hals-Tumortherapie ausdrücklich als einen ihrer Schwerpunkte.

Gerade im Kopf- und Halsbereich liegen wichtige Strukturen für Atmung, Stimme, Schlucken und Mimik auf engem Raum beieinander. Die Therapieplanung richtet sich deshalb nicht nur nach der Art und Ausdehnung einer Erkrankung, sondern auch nach der individuellen funktionellen Situation des Patienten.

Wann kann eine Operation notwendig sein?

Ein chirurgischer Eingriff kann sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Veränderungen erforderlich werden. Ob eine Operation sinnvoll ist und welches Verfahren infrage kommt, hängt unter anderem von der genauen Diagnose, der Lage und Größe des Befundes sowie den angrenzenden anatomischen Strukturen ab.

Bei bösartigen Kopf-Hals-Tumoren kann eine Operation ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung sein. Ziel einer onkologischen Operation ist grundsätzlich die vollständige Entfernung des Tumorgewebes; je nach Tumorart und Stadium können weitere Therapieformen wie Strahlen- oder medikamentöse Therapie hinzukommen.

Präzise Diagnostik vor der Behandlung

Vor jeder Therapie steht eine sorgfältige diagnostische Abklärung. Abhängig vom Befund können neben der klinischen Untersuchung unter anderem bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) sowie eine Gewebeuntersuchung erforderlich sein. Bei Kopf-Hals-Tumoren dienen CT und MRT insbesondere dazu, Lage und Ausdehnung eines Befundes genauer zu beurteilen.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse lässt sich beurteilen, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist und wie ein möglicher Eingriff geplant werden kann. Bei komplexen onkologischen Erkrankungen spielt dabei die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachdisziplinen eine wichtige Rolle.

Operative Behandlung mit Blick auf Funktion und Anatomie

Im Kopf-Hals-Bereich besteht die besondere Herausforderung darin, krankhaft verändertes Gewebe zu behandeln und gleichzeitig wichtige anatomische Strukturen möglichst zu erhalten. Je nach Erkrankung kann der Eingriff deshalb von einer lokal begrenzten Entfernung bis zu umfangreicheren Operationen reichen.

Wenn nach einem größeren Eingriff Gewebe wiederhergestellt werden muss, können zusätzlich rekonstruktive Verfahren zum Einsatz kommen. Die HNO-Abteilung in Bad Tölz führt neben der Kopf-Hals-Tumortherapie auch plastisch-rekonstruktive Eingriffe im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich durch.

Nachsorge als Teil der Behandlung

Mit der Operation endet die Behandlung nicht zwingend. Welche Nachsorge erforderlich ist, richtet sich nach Diagnose und Eingriff. Insbesondere nach der Behandlung bösartiger Kopf-Hals-Tumoren sind regelmäßige ärztliche Kontrollen ein wichtiger Bestandteil der weiteren Betreuung.

Je nach Erkrankung können darüber hinaus weitere Behandlungen oder unterstützende Maßnahmen notwendig sein. Der individuelle Behandlungs- und Nachsorgeplan wird deshalb auf Grundlage des jeweiligen Befundes festgelegt.

Behandlungsübersicht

Faktor Details
Behandlungsbereich Gut- und bösartige Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich
Diagnostik Je nach Befund klinische Untersuchung, Ultraschall, CT, MRT und weitere diagnostische Verfahren
Operationsdauer Abhängig von Art, Lage und Umfang des Eingriffs
Ambulant / Stationär Je nach Eingriff und individueller medizinischer Situation
Narkose Bei größeren operativen Eingriffen in der Regel Vollnarkose; abhängig vom jeweiligen Verfahren
Klinikaufenthalt Individuell abhängig von Eingriff und Heilungsverlauf
Nachsorge Individueller Kontroll- und Nachsorgeplan entsprechend Diagnose und Behandlung
Behandlungsort Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

Häufige Fragen zur Kopf-Hals-Chirurgie

Welche Erkrankungen werden in der Kopf-Hals-Chirurgie behandelt?

Zur Kopf-Hals-Chirurgie gehören unterschiedliche gutartige und bösartige Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich. Dazu zählen unter anderem Veränderungen im Bereich von Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf. Darüber hinaus umfasst das HNO-Spektrum in Bad Tölz unter anderem Speicheldrüsenerkrankungen, Schädelbasischirurgie sowie plastisch-rekonstruktive Eingriffe.

Wie wird entschieden, ob eine Operation notwendig ist?

Die Entscheidung richtet sich nach der genauen Diagnose, der Lokalisation und Ausdehnung der Erkrankung sowie der individuellen Situation des Patienten. Dazu können klinische Untersuchungen, bildgebende Verfahren wie CT oder MRT und – abhängig vom Befund – eine Gewebeuntersuchung erforderlich sein.

Wie lange dauert eine Operation im Kopf-Hals-Bereich?

Dafür lässt sich keine seriöse allgemeine Zeitangabe machen. Umfang und Dauer unterscheiden sich erheblich – beispielsweise zwischen einem kleineren lokal begrenzten Eingriff und einer komplexeren Tumoroperation mit zusätzlicher Rekonstruktion. Die voraussichtliche Dauer kann erst nach Kenntnis des konkreten Befundes eingeordnet werden.

Welche Risiken bestehen bei einer Kopf-Hals-Operation?

Die möglichen Risiken hängen wesentlich von Erkrankung, Operationsgebiet und Umfang des Eingriffs ab. Da im Kopf-Hals-Bereich zahlreiche funktionell wichtige Strukturen eng beieinanderliegen, werden individuelle Risiken und mögliche Folgen vor einer Operation anhand des geplanten Eingriffs besprochen.

Was passiert nach einer Operation?

Die Nachbehandlung richtet sich nach dem jeweiligen Eingriff und der zugrunde liegenden Erkrankung. Nach einer Tumorbehandlung können regelmäßige Kontrolluntersuchungen und – abhängig vom individuellen Befund – weitere onkologische Behandlungen erforderlich sein. Eine strukturierte Nachsorge ist insbesondere bei Kopf-Hals-Tumoren ein wichtiger Bestandteil der Betreuung.

Kontakt & Standort

Prof. Dr. med. Ulrich Harréus leitet als Chefarzt die HNO-, plastische und spezielle Kopf-Hals-Chirurgie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz. Patienten können dort modern, interdisziplinär und umfassend betreut.

Adresse

Schützenstraße 15
83646 Bad Tölz

Sekretariat

Telefon: +49 8041 507 1145
Fax: +49 8041 507 1139

Anreise

Die Klinik ist über die B472 gut erreichbar. Parkmöglichkeiten befinden sich am Klinikgelände.

Der Bahnhof Bad Tölz liegt etwa zehn Gehminuten entfernt. Eine Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe der Klinik.

Prof. Dr. med. Ulrich Harréus

Spezialisierte HNO-Heilkunde und Kopf-Hals-Chirurgie mit langjähriger operativer Erfahrung und persönlicher Betreuung. Prof. Dr. med. Ulrich Harréus steht für präzise Medizin und individuelle Behandlung.

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